Die Bilder dieses Tages stehen für Optimismus, für Lebensfreude, aber auch dafür, seinen Weg zu machen – birgt er noch so große Herausforderungen: Zahlreiche Läuferinnen und auch einige Läufer beteiligten sich am Konfettilauf, einmal mehr veranstaltet vom Förderverein SI Club GE-Buer. Wie schon in den vergangenen Jahren brachte sich das DRK Gelsenkirchen in mehrfacher Hinsicht aktiv als Kooperationspartner ein. Vor allem, weil in diesem Jahr das Katastrophenschutzzentrum an der Adenauerallee das Ziel für alle Teilnehmenden war.
„Hier treffen sich alle zu einem gemeinsamen Abschluss in geselliger Atmosphäre“, so Michael Mrowietz vom DRK Gelsenkirchen. Sein Team aus dem Bereich der Sozialarbeit und Wohlfahrtspflege hatte ein kleines Grillfest vorbereitet. Das kam gut an bei den Teilnehmenden, die sich zum Teil ziemlich verausgabt hatten. So wie Jana. Die junge Frau hatte es auf beachtliche 15,7 Kilometer gebracht, die sie durch die Stadt gelaufen war. „Ich war ganz alleine unterwegs“, erzählte sie, dass sie als dreifache Mutter und Studentin ein bisschen Zeit für sich zu schätzen wisse. „Laufen zu können und gleichzeitig auch noch etwas Gutes zu tun, das ist doch wunderbar!“ Für Susanne Karenfeld war die Teilnahme Ehrensache, weil sie Mitglied der buerschen Soroptimistinnen ist. „Das ist uns allen eine echte Herzensangelegenheit“, erzählte sie, dass sie 9 Kilometer walkte – oder vielmehr 13049 Schritte.
OB Andrea Henze lobte den Einsatz
Zur Erinnerung: Der Lauf hat zwei Startpunkte, einen im Stadtsüden und einen im Norden, wodurch sich verschiedene Streckenlängen ergeben. Bei der Zahlung der Startgebühr von 7 Euro erhalten Teilnehmende eine Tasche voller Blütenkonfetti. An festgelegten Stationen können sie ein Selfie machen, während sie die Blütenblätter in die Luft werfen. Posten alle ihre Bilder, entstehen eine große virtuelle Gemeinschaft und viel Aufmerksamkeit für das Thema. Der Lauf unterstützt den Förderverein „Die Revierinitiative“ des Brustkrebszentrums der Evangelischen Kliniken.
Natürlich waren auch zahlreiche Mitarbeitende des DRK mitgelaufen. Ehrenamtliche wie hauptamtliche. Während andere sie schon am Zielort erwarteten. Erstmals nämlich hatte das Team der Öffentlichkeitsarbeit die Dokumentation der Veranstaltung übernommen, drehte Videos vom Zieleinlauf oder beeindruckende Aufnahmen mit der Drohne. Die Ziellinie überschritt gegen Mittag auch Oberbürgermeisterin Andrea Henze, die Schirmherrin des Konfettilaufes. „Es ist gut, immer wieder aufmerksam zu machen auf diese Erkrankung. Das ist ein Thema, was mir sehr am Herzen liegt“, lobte sie das Engagement aller für die gute Sache.




