Zum zweiten Mal war auch das DRK Gelsenkirchen bei der großen Immobilienmesse in der Westfälischen Hochschule vertreten, dieses Mal mit vielen nützlichen Informationen für die Gäste. Das Hauptthema: Die Vorsorge für den Katastrophenfall und auch für gesundheitliche Krisen. Daneben erklärten die zehn anwesenden DRK-Mitarbeitenden, welche Möglichkeiten es gibt, die Hilfsorganisation zu unterstützen – und das auch gern tatkräftig.
Mit dabei hatte das Team zwei Broschüren von Land und Bund, in denen anschaulich vermittelt wird, wie sich jeder auf den Katastrophenfall vorbereiten kann und was es dabei zu beachten gilt. Zahlreiche Gäste nahmen die Hefte gern mit. Das große Interesse liegt im Trend, erklärte Thorsten von der Fecht, Fachmann für den Katastrophenschutz und stellvertretender Kreisrotkreuzleiter. „Die Menschen haben großes Interesse. Das Thema spricht an – in allen Altersklassen. Und wenn wir dann erklären, unsere Großeltern wussten das alles und haben danach gelebt, unsere Generation jedoch hat viel von diesen Fähigkeiten vergessen, dann macht es bei den Leuten Klick.“ Dabei gehe es ganz bewusst nicht darum, Ängste zu schüren. Im Gegenteil. Die Botschaft des DRK lautet, wer gut vorbereitet ist, kommt ruhiger, sicherer und besser durch eine eventuelle Krise.
Rotkreuzdose war heiß begehrt
Vorsorge für gesundheitliche Krisenmomente macht die Rotkreuzdose möglich, eine rote Plastikdose, in der sich ein großer Bogen befindet zum Ausfüllen mit den individuellen Gesundheitsdaten. „Dann stellt man die in den Kühlschrank“, erklärte Frank Richter vom DRK. Nicht, weil die Dose gekühlt werden müsste, sondern weil dieser Ort im Einsatzfall leicht zu finden sei. „Kommen der Notarzt oder Sanitäter in die Wohnung und man kann sich nicht mehr äußern, wird dort nachgeschaut, ob der oder die Betroffene eine solche Dose hat.“ Das praktische Utensil, das so viel Sicherheit gibt, war am Messetag besonders gefragt bei den Gästen. „Das ist absolut hilfreich und ganz sinnvoll durchdacht“, freute sich eine ältere Besucherin über ein neues Stück Sicherheit im Alltag.
Vorgestellt wurden auch die Einsatzbereiche für ehrenamtlich Mitarbeitende – und derer gibt es viele. Botschafterin dafür war Ersthelferin Petra, die am Stand ihren ersten Dienst für das DRK leistete. „Ich möchte mit meinem eigenen Beispiel für die Mitarbeit beim DRK werben.“ Ehrenamtliche Helferinnen und Helfer nämlich werden ebenso gebraucht wie Fördermitglieder. Beides möchte das DRK auch demnächst durch eine lokale Werbekampagne gewinnen, die am 11. Mai beginnt. Weitere Informationen bietet die Internetseite www.drk-ge.de.


